AEP-Hörtest

AEP-Untersuchung ist ein Test, um die Hörfähigkeit zu überprüfen. AEP steht dabei für „akustisch evozierte Potentiale“. Über Kopfhörer oder kleine Lautsprecher werden Töne in den Gehörgang eingebracht und dann die dadurch ausgelösten Gehirnströme gemessen. Bei einigen Tierrassen kommt es zu vererbbarer Taubheit oder Schwerhörigkeit (z.B. Dalmatiner). Um entsprechende Tiere herauszufinden und damit auch von der Zucht auszuschließen, spielt die AEP-Untersuchung eine immer größere Rolle. Dabei kann zwischen „normal hörend“ und „taub“ unterschieden werden. Die AEP-Untersuchung wird unter Sedation durchgeführt, um Bewegungen des Hundes zu vermeiden, die zu Veränderungen der Messwerte führen können. Dann wird eine Kurve der Gehirnströme erstellt, die Auskunft über die Hörfähigkeit des Hundes gibt. Bei Zuchttieren wird die Kurve durch ernannte Gutachter beurteilt.