OP-Hinweise

Operationen können in der Regel nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchgeführt werden. Notoperationen wie z.B. Kaiserschnitt oder Magendrehung des Hundes werden zu jeder Zeit unverzüglich vorgenommen.

Für geplante Operationen sollte bei Hund und Katze die letzte Fütterung mindestens 12 Stunden zurückliegen. Für Ultraschalluntersuchungen des Bauches sind 24 Stunden zu empfehlen. Wasser kann den Tieren bis 4 h vor der OP angeboten werden. Da jede Narkoseform (Injektionsnarkosen oder Gasnarkose mit Intubation) ein Risiko birgt, wird der Patient vor der Narkose auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Der Tierarzt ist aber auch auf Ihre Informationen über das Tier angewiesen: z.B. bekannte Vorerkrankungen, regelmäßige Medikamenteneinnahme und Besonderheiten in den Tagen vor der OP sind mitzuteilen. Ein ruhiger, besonnener Umgang in den Stunden vor einer OP ist angeraten, da sich besonders bei Hunden die Anspannung der Besitzer auf die Patienten übertragen kann. Ein kurzer Spaziergang zum Entleeren der Blase ist sinnvoll. Eigene Leinen, Decken oder Spielzeuge sind nicht notwendig, da diese bei mehreren Patienten nicht mehr zuzuordnen sind und nicht desinfiziert werden können.

Fast allen Patienten wird in direkter Vorbereitung der OP ein venöser Verweilkatheter in die Vene eingebracht, über den die Narkosemedikamente und Infusionen verabreicht werden. Bis zu diesem Vorgang können sie ihr Tier begleiten.

Ein Betreten der OP Bereiche ist für die Besitzer nicht möglich.